Homestory Litschi

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Homestory Litschi 2023-04-23T08:20:37+02:00

Project Description

 

Honig im Kopf

die „Litschi“  aus dem  Fruchtkörbchen, wird zum Likörchen

„ Bailey “

Hallo Leute, ich bin es, erinnert ihr euch noch, Fruchtkörbchen und so?

Litschi haben sie mich genannt , naja, nicht nur, denn irgendwie kann sich keiner für einen endgültigen Namen entscheiden. Meine Pflegemami nannte mich auch Sumoline, ihr wisst schon, diese Dicken da auf der Matte die miteinander Zergeln- weiß bis heute nicht warum und ganz plötzlich nannte sie mich auch noch Einzel Prinzessin. Ich sollte auch bald erfahren warum, denn auf einmal kündigte sich Besuch an. Ich fragte mich wer da wohl zum Spielen kommt und welche Rasse und ob die ins Früchterudel passen. Was soll ich sagen, kommen da so ein Typ mit seiner Ollen und ich dachte  schon  da kommen noch paar Spielkameraden.

Naja Neugierig wie ich nun mal bin rannte ich schon mal voraus und hab mir die Lady mal direkt geschnappt. Boah lecker ist die dachte ich und total lieb, also mal sehen ob die finstere Gestalt welche die dabei hat auch was Ansprechendes an sich hat. Er hatte nichts an sich, aber dafür dabei, in seiner Hose versteckten sich doch tatsächlich paar Leckerli. Ratz Fatz putzte ich die weg und anscheinend wusste dann jeder außer mir warum ich so nen Spitznamen wie  „Sumoline“ hab. Nach ein wenig schmusen und spielen mussten wir dann zurück in die Koje, Schade eigentlich, denn die zwei sind gar nicht so verkehrt. Der Typ tat mir sogar bisserl leid, denn der hatte auf einmal ein wenig Pipi im Auge, hat irgendwas gefaselt von wegen ich würde ihn an seinen alten Hund erinnern. Pffft dachte ich mir, die Type hat einfach keine Ahnung von mir, denn ich bin doch einzigartig. Naja keine weiteren Gedanken darum gemacht und mit Mama und meinen Geschwistern pennen gegangen. Nach  paar wunderbaren Tagen mit Mama und meinen Sisters kamen die Zwei noch einmal und irgendwas war im Busch. Meine Pflegemami putzte mich heraus, zog mir ein Designerdress an und war irgendwie ein wenig traurig und glücklich zugleich, komische Stimmung sag ich euch.

Ich dachte mir ok, nix wie raus und den Kasper geben, dann wird auch die Stimmung besser. Die Zwei spielten mit mir und Papa regelte da irgendwas mit Papieren mit meiner Pflegemami. Dann passierte es, der Typ schnappte mich, ups was soll denn das dachte ich mir, zack hat die Pflegemami paar Bilder von uns Dreien gemacht. Ok, Bilderprofi bin ich ja nun schon, aber jetzt könntet ihr mich wieder zu meinen Geschwistern lassen. Pustekuchen , die steckten mich in so einen Käfig im Auto und entführten mich einfach. Voll der Schock sag ich euch, das wollte ich doch gar nicht, ich wollte doch wieder in mein Fruchtkörbchen. Ich hörte wie die Zwei sich während der Fahrt unterhielten , irgendwie bilden die sich ein meine neue Mama und Papa zu sein und rufen mich „Bailey“ .

Nicht mal meinen Namen konnten die sich merken, na wartet dachte ich mir, ich gebe euch Mami und Papi wenn ich hier raus komme. Nach einer kurzen Fahrt hielten wir dann an einem schönen Häuschen an und ich schon mit breiter Brust am Warten das die mich hier raus lassen und ich die ordentlich vermöbeln kann. Was soll ich sagen, tragen die mich mit dem Käfig ins Haus, keine Chance mich zu wehren oder die mal ordentlich zusammen zu stauchen. Na gut dann erledige ich die Zwei halt drinnen dachte ich mir, mein Puls war auf jeden Fall schon mal auf 180. Im Haus angekommen, machte der Möchtegern Papi den Käfig auf und ich nix wie auf ihn los. Stop stop dachte ich da, was ist denn das hier? Leute ich sag es euch, wenn es ein Hundeparadies gibt, dann stelle ich es mir so vor wie hier.

Man haben die hier aufgefahren, Hundeherz was begehrst du irgendwie hat das was von Kinderkaufhaus mit dem ganzen Spielzeug hier. Da muss ich erst einmal alles erkunden gehen. Der Geruch ist ein wenig gewöhnungsbedürftig, aber da kann ich ja das ein oder andere Pipi beisteuern damit das besser wird dachte ich. Eigentlich alles gar nicht so schlecht und vielleicht sollte ich das mit der neuen Mami und Papi nochmal überdenken.

Bums , kaum zu Ende gedacht kommt da auch noch meine zukünftige Schwester von der Arbeit nach Hause. Ui ist die knuffig, mit der kann ich bestimmt um die Häuser ziehen, perfekt.

Und dann glaubst du in deinem 9 wöchigen Hundeleben schon alles gesehen zu haben, gehen die mit mir in ihren/unseren Garten. Halleluja, das kein Garten, das ist der Vorhof zum Paradies für einen Hund. Ich mich gleich mal ausgetobt und einen Entschluss gefasst. Mit denen werde ich es mal versuchen, wenn ich sie nicht erzogen bekomme gehe ich halt einfach wieder zu meiner Pflegemami.

Vor lauter Aufregung und so vielen neuen Eindrücken bin ich dann doch mal todmüde schlafen gegangen. Ich hab zwar meine Familie schon ein wenig vermisst, aber ihr wisst ja , Paradies , Leckerlies und eine verdammt bequeme Couch machen einem das Leben leichter . Die folgenden Tage waren für mich zumindest perfekt,  der Futternachschub gesichert, 24/7 Bespaßung war gewährleistet und mein Papi war rund um die Uhr für mich da. Irgendwie hat der sogar nen Putzfimmel, anders kann ich mirnicht erklären was der Nachts mit dem Putzeimer macht nachdem er meine Häufchen weggemacht hat. Ich fand es roch immer besser im Haus und bisher kein Gedanke dieses nochmal zu verlassen. Tagsüber hat sich dann meine neue Mami mit mir vergnügt bis Papa von der Arbeit da war. Irgendwie bekam Papa immer größere Ränder unter die Augen, ich glaube das war alles bisserl anstrengend für ihn, ist bestimmt das Alter dachte ich mir.

Irgendwann haben sich meine neuen Eltern unterhalten, haben irgendwas von Hyperaktiv, unkaputtbar, Duracell Hase (noch ein Spitzname)geredet und sich gefragt ob sie das mit mir überhaupt schaffen. Meine Geschwister würden viel schlafen habe ich da mitbekommen, naja die wissen bestimmt nicht was man so alles verpassen kann. Ich für meinen Teil halte nicht viel davon mein noch so junges Hundeleben zu verschlafen. Eines Tages machte mein neuer Papa dann ernst, er fing an mit mir zu lernen und meine Mami machte es ihm gleich. Lächerlich, so paar Tricks und ein paar Übungen kriegen doch eine Bailey nicht klein. Die Gassirunden, welche immer größer wurden konnten mir auch absolut gar nix. Ihr erinnert euch, ich habe ja bereits erwähnt das ich Einzigartig bin. Allerdings meldete sich mein Körper immer öfter und wollte nicht mehr so wie ich noch Energie im Kopf hatte. Ok, aus der Energie im Kopf wurde dann irgendwann Honig im Kopf, weil so ein ausgewachsener Hund im Welpenkörper das nicht so akzeptieren konnte.

Schön immer am Rad gedreht und Vollgas gegeben wie ein übermüdetes Kind im Hundekörper. Deshalb legten meine Eltern nun noch einen drauf, Schule und Hundetrainer hieß es auf einmal. Gesagt, getan, am darauffolgenden Wochenende ging es zur Einschulung. Papa wollte mir irgendwie ne Schultüte machen, aber Mama meinte er hätte nicht alle Latten am Zaun. Wie auch, ich knabbere da ja auch immer drann und Papa meinte schließlich, besser die Latten als die Möbel . Man Kinners, Hundeschule ist supi, ganz viele Spielkameraden am Start. Die Übungen machen Papa und ich immer ganz fix und vor Hindernissen  habe ich eh keine Angst, so dass wir immer schnell zum Freilauf können. Da  habe ich immer ganz viel Spaß, wenn ich dann ein, zwei drei……. andere Welpen kaputt laufe.

Keine Kondition mehr die Jugend von heute , was mir aber wieder mal nen neuen Spitznamen einbrachte, denn dort nennen sie mich nur „Wirbelwind“. Ich muss schon sagen Mama und Papa machen sich echt viel Mühe mit mir und haben voll die Geduld. Ich hab es mittlerweile auch akzeptiert das ich mich ausruhen muss, pennen ist doch gar nicht sooooo schlecht, aber nur um dann wieder richtig Gas zu geben.

Eines Tages erklärte mir meine Mama,  dass sie nun auch wieder arbeiten gehen muss, aber mein Bruder würde auf mich aufpassen. Bruder ? hab ich auch nen Bro? , da sind wir aber mal gespannt was das für eine Flitzpiepe ist. Paar Tage später stand er nun da, irgendwie hatte ich da so eine Vorahnung der ich nachgehen musste.Der Junge sieht nicht Dumm aus, der ist bestimmt ganz leicht zu erziehen.

Mama ging zur Arbeit und ich dachte mir, testen wir mal die Kondition von dem Jüngling. Ich sag euch, paar Mal richtig aufgedreht und schon war der Erzogen, perfekt. Nix mehr den Zergel bringen, der läuft mir hinterher bis er nicht mehr kann. Hören muss ich auch nicht auf den, der hat keine Ausdauer, also ganz leicht vom Handling für mich. Ich gebe Gas und mache was ich will und der gibt irgendwann auf, very easy.

Aber auf Mama und Papa höre ich jetzt schon ganz doll, ok es gibt eine Ausnahme, draußen wenn ich potenzielle Spielkameraden sehe, legt sich mein „Honig im Kopf“ Schalter um und ich vergesse die Welt um mich herum. Die liebe Hundetrainerin meinte, wenn Papa mich da abrufen kann, hätte er es geschafft. Kann er noch lange drauf warten, spielen mit anderen Hunden ist einfach das größte für mich, da brauch ich nicht mal mehr was zu essen und die Leckerlies sind mir dann auch egal. Aber ansonsten mache ich fast immer schön brav was meine Mami und Papi wollen, die haben mich auch immer dabei und derzeit werde ich von allen „Musterschülerin              “ und „Gentlelady “ genannt, es nimmt einfach kein Ende mit den Spitznamen. Hundemesse, Jahrmarkt, Ostermarkt, Wildpark und Zoo habe ich schon gemeistert und sogar Bilder hat schon so ein Hundegeschirrhersteller von mir gemacht. Papa meinte jetzt könnte ich auch mal meine Brötchen verdienen, dabei mag ich doch

lieber Fleisch und Knochen . Wie ihr merkt ich habe hier ein echt spannendes Hundeleben und erlebe so viel Aufregendes. Hier gehe ich nicht mehr weg,  das ist mein ForeverHome. Vorausgesetzt das hört irgendwann mal mit den ganzen Namen auf, ich werd da noch Kirre den jetzt fängt der Olle mit „Seelenhund“ an. Kinners, ein für alle Mal, ich heiße BAILEY, werde nun fünf Monate alt und freue mich schon ganz Dolle mit meinen Eltern durch die Pubertät zu gehen.

Ihr wollt wissen wie es mit mir weiter geht, für mehr folgt mir auf Insta/Bailey_Wirbelwindi

 

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